Weltdiabetestag

14.11.2015. Schokoriegel, Pralinen & Plätzchen – wer kann zu diesen süßen Versuchungen schon nein sagen? Bereits seit Wochen sind weihnachtliche Leckereien in den Regalen der Supermärkte zu finden. Spätestens im neuen Jahr ärgert sich wieder so manche Naschkatze über die kleinen Polster an den Hüften. Doch auch unsere Insulinproduktion wird beim Genuss von Süßigkeiten ordentlich angekurbelt. Bei der Stoffwechselerkrankung Diabetes ist es jedoch anders. Die Bauchspeicheldrüse produziert entweder gar kein Insulin (Typ 1) oder nicht mehr ausreichend (Typ 2). Hohe Blutzuckerwerte sind die Folge, eine Gefahr für die Gefäße. Mit der intensivierten Insulintherapie (ICT) kann, passend zur gewünschten Nahrungsmenge, die erforderliche Insulindosis vom Diabetiker gespritzt werden. So bleibt der Blutzucker nach dem Essen im Normbereich. Weniger flexibel sind allerdings Diabetiker, die orale Antidiabetika nach einem relativ starren Schema, der konventionellen Therapie (CT), einnehmen. Während Diabetiker früher strikt auf alles Süße verzichten sollten, ist heutzutage ein maßvoller Genuss durchaus gestattet. Wie immer gilt: Auf die Menge kommt es an! Ein ausgewogener Speiseplan, regelmäßige Bewegung und ein gesundes Körpergewicht erlauben hin und wieder auch eine kleine Sünde. Unsere Ernährungsberater unterstützen Sie gerne auf Ihrem Weg zu einer vollwertigen Ernährung.