Tag der gesunden Ernährung

07.03.2016. Heute, am 7. März, findet wieder der Tag der gesunden Ernährung statt. Dieses Jahr spielt das Thema „Richtige Ernährung bei Krebserkrankungen“ eine wichtige Rolle. Diese kann sowohl bei der Entstehung als auch während der Therapie einer Tumorerkrankung großen Einfluss nehmen. So kann die richtige Kost ungewollte Nebenwirkungen mildern und sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken.

Obwohl es jedem bekannt ist, wie wichtig eine vitalstoffreiche Ernährung aus überwiegend pflanzlichen Lebensmitteln mit wenig Fleisch für die Gesundheit ist, werden Ernährungsumstellungen meist zwar sehr motiviert begonnen, aber leider nicht selten auch wieder aufgegeben. Wir geben Ihnen 10 Tipps, wie Sie diese Umstellung auch langfristig durchhalten.

1. Setzen Sie sich nicht zu hochgesteckte Ziele, sondern beginnen Sie in kleinen Schritten mit der Ernährungsumstellung.

2. Mit dem Verständnis für unseren Körper, fällt es oft leichter durchzuhalten: Der Körper ist noch aus Urzeiten so programmiert, dass er hochkalorische und fettreiche Nahrung bevorzugt und sich bei einem hohen Nahrungsangebot so viel nimmt, dass er Fettdepots für die nächste Hungersnot anlegen kann. Was früher eine wichtige Überlebensstrategie war, führt bei dem heutigen Überangebot jedoch schnell zu Übergewicht und wir benötigen einen starken Willen, um uns gegen diesen Urtrieb durchzusetzen.

3. Von Ausrutschern nicht entmutigen lassen: Jedem wird es in bestimmten Situationen passieren, mal die Kontrolle zu verlieren, das ist ganz normal.
4. Selbstkasteiung vermeiden: Wir sind oft zu streng mit uns. Wenn wir uns überwiegend gesund ernähren, sind auch mal ein Stück Schokolade oder ein Glas Wein erlaubt. Der komplette Verzicht verstärkt sogar Heißhungerattacken und unkontrolliertes in sich hineinstopfen.

5. Keine zu starre Regeln: Das Essen soll trotz der Ernährungsumstellung immer ein Genuss bleiben.

6. Planen Sie Ihr Essen: Überlegen Sie, was sie in den nächsten Tagen essen wollen und kaufen Sie gleich für mehrere Mahlzeiten ein, das spart Ihnen Zeit für die Umsetzung.

7. Zählen Sie keine Kalorien, das verdirbt nur die Freude am Essen. Wichtiger ist es, sich bei den drei Hauptmahlzeiten richtig satt zu essen und zwischendurch einige Stunden ohne Essen auszukommen, ohne dass ein Hungergefühl aufkommt.

8. Belohnen Sie sich mit gesunden Naschereien, z.B. mit in dunkle Schokolade getauchten Obstscheiben oder Mandel-Dattel-Bällchen.

9. Seien Sie kreativ: Wer ungerne Gemüse isst, kann es mit einer leckeren Sauce aufpeppen, mit Käse überbacken oder panieren und mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen für Abwechslung im Geschmack sorgen.

10. Regelmäßige Bewegung: Sie müssen nicht gleich an Ihre Grenzen gehen. Eine halbe Stunde Radfahren pro Tag reicht schon aus und fördert ein natürliches Appetitgefühl ohne Heißhungerattacken.