Tag der Epilepsie

05.10.2015. In unserem Gehirn befinden sich unglaublich viele Nervenzellen. Biochemische Botenstoffe zwischen den einzelnen Zellen übertragen Signale und steuern damit lebenswichtige Vorgänge wie Atmung, Blutdruck und Stoffwechsel. Auch unsere Stimmung, Aufmerksamkeit und Bewegungen werden durch sie kontrolliert. Kommt es plötzlich zu vermehrten Entladungen, wird die Weiterleitung der Informationen im Gehirn gestört und es kommt zu einem epileptischen Anfall. Dabei können nur bestimmte Teile oder das gesamte Gehirn betroffen sein. Abhängig davon treten ganz unterschiedliche Symptome bei jedem Einzelnen auf. Auf Außenstehende kann ein epileptischer Anfall mitunter bedrohlich wirken. In der Regel geht er allerdings nach einigen Minuten vorüber. Zur Behandlung stehen heutzutage zahlreiche Medikamente, sogenannte Antiepileptika, zur Verfügung. Sie können zwar nicht die Ursache der Epilepsie beheben, aber die Anfälle bei vielen Patienten unterdrücken. Ihre Wirkung und Verträglichkeit kann jedoch durch andere Arzneimittel stark beeinflusst werden. Wir möchten Sie bei Ihrer Therapie optimal unterstützen und beraten Sie gerne zu möglichen Wechsel- und Nebenwirkungen Ihrer Medikamente.