Es grünt so grün

20.04.2016. Hatschi. Heuschnupfenpräparate haben gerade Hochsaison. Zahlreiche Pollenallergiker fragen uns jetzt täglich um Rat, um die lästigen Symptome loszuwerden. Wer noch nie allergische Beschwerden hatte, denkt bei einer verstopften Nase, die ununterbrochen läuft, wahrscheinlich am ehesten an eine Erkältung. Dass eine Allergie in jedem Lebensalter neu auftreten kann, ist oft nicht bekannt.

Abschwellende Nasensprays sorgen zwar schnell für Linderung, unterdrücken jedoch nicht die allergische Reaktion in den Atemwegen. Da der Gewöhnungseffekt bei längerer Anwendungsdauer rasch zu einer verstärkten Schwellung der Nasenschleimhäute führen und die Atmung behindern kann, ist ein Antihistaminikum die bessere Empfehlung. Antihistaminika blockieren im Körper bestimmte Rezeptoren und wirken daher antiallergisch. Sie stehen bei Allergien und Heuschnupfen zur lokalen Anwendung als Nasenspray und Augentropfen zur Verfügung. Bei stärkeren Beschwerden können sie außerdem in Form von Tabletten eingenommen werden.

Da auch die Haut in der Heuschnupfenzeit überempfindlich reagieren kann, sind Cremes ohne Zusatz von Duft- und Konservierungsstoffen zu bevorzugen. Sie wirken hautberuhigend und erhöhen die Reizschwelle der Haut. Wir beraten Sie gern. Lassen Sie Allergien trotzdem grundsätzlich bei einem Facharzt abklären.