Antiallergika

29. Juni 2015. Antiallergika haben in der BerlinApotheke seit einigen Wochen Hochkonjunktur. Menschen mit Heuschnupfen sind momentan besonders durch Gräserpollen belastet. Die Regenschauer der letzten Tage brachten nur bedingt Entlastung und vor allem der Flug der Roggenpollen wird noch weiter ansteigen. Mit lokal anwendbaren Nasensprays und Augentropfen oder oral einzunehmenden Präparten lässt sich der Heuschnupfen immerhin einigermaßen beherrschen. Bei Insektenstichen kommen ebenfalls antiallergische Wirkstoffe zum Einsatz. Sie sollen die überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems bremsen. Vor allem für Kinder können Mückenstiche sehr lästig sein. Aber auch immer mehr Erwachsene reagieren stärker als früher auf die Blutsauger. Schwellungen, Rötungen und starker Juckreiz sind an der Tagesordnung. Dagegen können mehrmals täglich kühlende Gels aufgetragen werden. Sie halten vom Kratzen ab und sind bereits für Kleinkinder geeignet. Bei stärkeren Beschwerden mit leichten Entzündungen empfehlen wir Erwachsenen und Kindern ab sechs Jahren Cremes mit geringem Cortisonanteil. Sie werden höchstens dreimal täglich dünn aufgetragen. Aufgrund ihrer guten Verträglichkeit sind sie bereits seit mehreren Jahren rezeptfrei erhältlich.