Gesundes aus der Region

26.05.2016. Das schöne Wetter lockt zahlreiche Berliner zu einem Wochenendausflug ins Umland. In Brandenburg gibt es viele Spargelhöfe, wo die edlen Stangen direkt vom Feld frisch auf den Tisch kommen. Spargel ist ein Gemüse, kalorienarm und enthält wertvolle Nährstoffe. Kalium und Asparagin regen die Nierentätigkeit an und sind damit für die entwässernde Wirkung des Spargels verantwortlich.

Rhabarber ist ebenfalls ein heimisches Gemüse und wird gerne zu Kuchen, Kompott oder Saft verarbeitet. Da er sehr viel Oxalsäure enthält, bindet er Mineralstoffe im Körper und kann so zu Ablagerungen in Nieren oder Blase führen. Der Verzehr sollte daher bei Neigung zu Nierensteinen vorsichtshalber vermieden werden.

Richtige Vitamin C-Bomben sind Erdbeeren. Deshalb können sie bei übermäßigem Verzehr zu Reizungen der Mundschleimhaut führen und bei empfindlichen Menschen die Aphthenbildung fördern. Dies gilt allerdings auch für alle anderen säurehaltigen Lebensmittel.

Die Erdbeersaison steht in den Startlöchern. Für Spargel und Rhabarber endet sie traditionell am Johannistag, dem 24. Juni. Diese Ruhephase ist für den Wurzelstock der Pflanzen wichtig, damit sie für das nächste Erntejahr genügend Reserven einlagern können.


Heute ist Welt-MS-Tag!

25.05.2016 „Selbst bestimmt leben – mit MS!“ So lautet das Thema des diesjährigen Welt-MS-Tages. So vielfältig wie die Erkrankung selbst, so vielfältig sind auch die persönlichen Vorstellungen der Betroffenen darüber, was selbst bestimmtes Leben tatsächlich bedeutet. Heute liegt also der Fokus auf MS-Betroffene und ihre ganz persönliche Bedeutung von selbst bestimmtem Leben mit der Erkrankung. Für Manuela Wirth bedeutet dies zum Beispiel weiterhin Auto fahren zu können. Die engagierte Mutter von drei Kindern ist eine der von der Multiple Sclerosis International Federation (MSIF) ausgewählte Botschafterin und möchte mit ihrer positiven Ausstrahlung und Lebensfreude anderen Betroffenen Mut machen, ihr Leben selbst bestimmt zu gestalten. Wer mehr über Manuelas Geschichte erfahren möchte, kann dies hier tun.

Für ein selbst bestimmtes Leben sind die richtigen Antworten auf wichtige Alltagsfragen rund um die Erkrankung ein relevanter Punkt. Zu diesem Thema laden wir von der BerlinApotheke am 13. Juli 2016 zu einem interessanten Infoabend mit Ärzten und Apothekern in Berlin ein. Mehr dazu finden Sie hier. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnahme kostenfrei.


Hör auf Dein Herz

17.05.2016. Wer sich im Alltag fit und leistungsfähig fühlt, verbindet damit für gewöhnlich einen guten Gesundheitszustand. Nichtsdestotrotz kann ein erhöhter Blutdruck vorliegen. Menschen mit Bluthochdruck sind häufig erstaunt, wenn sie erstmals ihre Messwerte sehen. Denn während niedriger Blutdruck schnell zu Müdigkeit und Schwindel führt, treten bei Bluthochdruck anfangs meist keinerlei Beschwerden auf. Auch wenn die Lebensqualität lange Zeit nicht eingeschränkt zu sein scheint, kann ein dauerhaft erhöhter Blutdruck ernsthafte Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Die Blutgefäße werden permanent übermäßig beansprucht und im Laufe der Zeit werden Herz, Nieren, Gehirn und Augen geschädigt.

Gerade junge Menschen kennen häufig nicht ihre Blutdruckwerte. Hin und wieder sollte der Blutdruck daher kontrolliert werden. Für Erwachsene sind Werte von 120/80 mmHg und ein Puls von 60-80 Schlägen pro Minute optimal. Die Anschaffung eines eigenen Messgerätes ist dafür nicht erforderlich. In der BerlinApotheke kann die Messung jederzeit gegen eine geringe Servicegebühr durchgeführt werden.

Zur Vorbeugung sowie zur Senkung eines bereits bestehenden Bluthochdrucks eignen sich am besten Ausdauersportarten. Im Alltag lassen sich ebenfalls kleine Trainingseinheiten integrieren. Regelmäßiges Treppensteigen oder flottes Gehen anstelle kurzer Fahrten mit dem Auto fördern die Gesundheit von Herz und Kreislauf.


Kein Grund zur Peinlichkeit

12.05.2016. Es gibt Krankheiten, die mit einem Tabu behaftet sind. Dazu gehört für viele Menschen alles, was mit der Verdauung und dem Intimbereich zu tun hat. Für uns sind Fragen rund um diese Themen jedoch so selbstverständlich wie Husten und Schnupfen.

Hämorrhoidalleiden sind weitverbreitet. Dementsprechend häufig werden wir auch nach Mitteln zur Selbstmedikation gefragt. Juckreiz, Brennen und Nässen am Darmausgang zählen zu den typischsten Symptomen. Salben oder Zäpfchen mit Hamamelis beruhigen die Haut, wirken entzündungshemmend und heilungsfördernd. Lokal wirksame Schmerzmittel (Lokalanästhetika) kommen insbesondere zur kurzfristigen Akutbehandlung zum Einsatz.

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Hämorrhoiden. Eine ausgewogene Kost mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr sorgt für eine gesunde Verdauung. Verstopfung, lange Sitzungen und übermäßiges Pressen während des Stuhlgangs sollten vermieden werden. Flohsamenschalen können den Darm bei Bedarf auf natürliche Weise unterstützen und bedenkenlos über längere Zeit eingenommen werden.

Andauernde oder wiederkehrende Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, blutiger Stuhlgang oder knotige Veränderungen im Analbereich müssen unbedingt fachärztlich abgeklärt werden.


Internationaler Anti-Diät-Tag

06.05.2016. Die meisten Diäten bewirken zwar eine schnelle Gewichtsabnahme, jedoch geht hauptsächlich Muskelmasse verloren und nach der Diät sind die verlorenen Pfunde in Form von Fettdepots schnell wieder auf den Hüften. Ziel einer gesunden Gewichtsabnahme ist der Erhalt der Muskulatur und gleichzeitige Verlust von Körperfett, was durch Hungern nicht erreicht werden kann. Eine geschickte Zusammenstellung der Mahlzeiten und ein Mahlzeiten-Timing führen zu einem lang anhaltenden Erfolg. Lediglich nährstofflose Kalorienbomben sollten weggelassen werden, ansonsten ist satt essen aber erlaubt und sogar erforderlich.

Lesen Sie hier 10 Tipps zum gesunden Abnehmen ohne Diät:

  1. Essen Sie sich 3x täglich richtig satt, so können Sie Verlockungen zwischendurch besser widerstehen und der Körper hat zwischen den Mahlzeiten länger Zeit, Fett zu verbrennen.
  2. Nehmen Sie in der Zeit zwischen den Mahlzeiten keine kohlenhydrathaltigen Lebensmittel und keine Softdrinks oder Säfte zu sich. Am besten nur Wasser und bei kleinem Hunger z.B. Gemüsesticks, Nüsse, Beeren oder ungezuckerten Quark.
  3. Lassen Sie keine der drei Hauptmahlzeiten aus. Der Körper reagiert sonst mit einem Herunterfahren des Grundumsatzes und verbraucht damit weniger Kalorien.
  4. Für eine schnelle und langanhaltende Sättigung sollten eiweißhaltige Nahrungsmittel und ballaststoffreiche Lebensmittel wie Gemüse bei keiner Mahlzeit fehlen.
  5. Jede Mahlzeit sollte maximal 1/3 kohlenhydrathaltige Lebensmittel, wie z.B. Nudeln, Brot oder Reis enthalten. Den Rest sollten Gemüse, eine Eiweißquelle (z.B. Fisch, Milchprodukte, Tofu, Hülsenfrüchte) und etwas gesunde Fette, wie z.B. Rapsöl, bilden.
  6. Essen Sie abends möglichst wenig Kohlenhydrate, um die Fettverbrennungsphase über Nacht zu verlängern. Aus demselben Grund sollten Sie nach dem Abendessen auch nichts Zuckerhaltiges mehr naschen, auch kein Obst.
  7. Trinken Sie zwei Liter Wasser am Tag. Dies kurbelt den Stoffwechsel an und fördert somit u.a. die Fettverbrennung, die Aufnahme von wichtigen Mikronährstoffen und die Entgiftung.
  8. Integrieren Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag! Jede Art von Bewegung regt den Stoffwechsel an. Aber überschätzen Sie die verbrauchten Kalorien dabei nicht, sondern essen Sie nicht mehr als Sie auch ohne Sport essen würden.
  9. Bauen Sie Ihre Muskulatur auf, da diese die Fettverbrennung erhöht. Viele einfache Übungen wie z.B. Kniebeugen und Liegestütz lassen sich problemlos täglich zuhause durchführen.
  10. Für eine gesunde Gewichtsabnahme sollten nicht mehr als 1/2 bis 1 kg pro Woche abgenommen werden. Andernfalls droht der Jojo-Effekt!

Das juckt mich nicht

04.05.2016. Jeder möchte sich sprichwörtlich wohlfühlen in seiner Haut und ein rosiger Teint signalisiert unseren Mitmenschen Gesundheit. Unsere Haut kann jedoch schnell aus der Balance geraten. Deshalb gehört die dermatokosmetische Beratung zu unserer täglichen Praxis.

Die Neurodermitis zählt zu den atopischen Erkrankungen, bei der eine genetische Veranlagung zur Entwicklung von Überempfindlichkeitsreaktionen und Allergien besteht. Der schubförmige Verlauf geht in der Akutphase mit stark juckenden, nässenden Ekzemen einher und tritt vor allem an den Händen, Ellenbeugen, Kniekehlen und im Gesicht auf. Der Juckreiz kann so stark sein, dass sich die Betroffenen die Haut blutig kratzen.

Um die Schübe so weit wie möglich hinauszuzögern, ist eine regelmäßige Hautpflege essentiell. Als Basispflege empfehlen sich rückfettende Produkte, die die Schutzfunktion der Haut stärken und gleichzeitig den Juckreiz mindern. Zur schonenden Reinigung stehen Duschcremes, sanfte Duschgels und Badeöle zur Verfügung.

Echte Multitalente sind Thermalwassersprays: Sie wirken nicht nur erfrischend und reizlindernd, sondern können auch als schnelle Hilfe gegen Juckreiz zwischendurch auf die betroffenen Hautstellen aufgesprüht werden.