Da bleibt kein Auge trocken

29.04.2016. Tränende Augen können verschiedene Ursachen haben. Daher fragen wir bei der Beratung einige wichtige Punkte ab, um Ihnen die richtige Behandlungsmethode zu empfehlen. Gerade zur Heuschnupfensaison liegt eine allergische Reaktion der Augen mit Juckreiz und Tränen nah.

Der Grund für ständig tränende Augen können aber auch  trockene Augen sein. Für die Betroffenen klingt das paradox. Normalerweise setzt sich der Tränenfilm aus verschiedenen Phasen zusammen, um die Augenoberfläche gleichmäßig zu benetzen. Kommt es jedoch zum Ungleichgewicht, kann der Tränenfilm nicht mehr richtig haften und die Augen beginnen zu tränen. Die Bildung trockener Stellen auf der Augenoberfläche kann außerdem zu einem unangenehmen Fremdkörpergefühl führen.

Durch stundenlange Bildschirmarbeit, Heizungsluft und Klimaanlagen sind trockene Augen fast schon vorprogrammiert. Auch die Einnahme einiger Medikamente (z. B. Antidepressiva, Blutdrucksenker, Kontrazeptiva) oder bestimmte Erkrankungen (z. B. Neurodermitis, Diabetes, Rheuma) können die Beschwerden fördern.

Tränenersatzmittel befeuchten die Augenoberfläche und verbessern langfristig die Zusammensetzung des Tränenfilms. Viele dieser Augentropfen enthalten Hyaluronsäure, einem körpereigenen Stoff. In konservierungsmittelfreien Mehrdosenbehältnissen sind sie, gerade bei regelmäßiger Anwendung, am besten geeignet für empfindliche Augen. Wir beraten Sie dazu gerne.


Es grünt so grün

20.04.2016. Hatschi. Heuschnupfenpräparate haben gerade Hochsaison. Zahlreiche Pollenallergiker fragen uns jetzt täglich um Rat, um die lästigen Symptome loszuwerden. Wer noch nie allergische Beschwerden hatte, denkt bei einer verstopften Nase, die ununterbrochen läuft, wahrscheinlich am ehesten an eine Erkältung. Dass eine Allergie in jedem Lebensalter neu auftreten kann, ist oft nicht bekannt.

Abschwellende Nasensprays sorgen zwar schnell für Linderung, unterdrücken jedoch nicht die allergische Reaktion in den Atemwegen. Da der Gewöhnungseffekt bei längerer Anwendungsdauer rasch zu einer verstärkten Schwellung der Nasenschleimhäute führen und die Atmung behindern kann, ist ein Antihistaminikum die bessere Empfehlung. Antihistaminika blockieren im Körper bestimmte Rezeptoren und wirken daher antiallergisch. Sie stehen bei Allergien und Heuschnupfen zur lokalen Anwendung als Nasenspray und Augentropfen zur Verfügung. Bei stärkeren Beschwerden können sie außerdem in Form von Tabletten eingenommen werden.

Da auch die Haut in der Heuschnupfenzeit überempfindlich reagieren kann, sind Cremes ohne Zusatz von Duft- und Konservierungsstoffen zu bevorzugen. Sie wirken hautberuhigend und erhöhen die Reizschwelle der Haut. Wir beraten Sie gern. Lassen Sie Allergien trotzdem grundsätzlich bei einem Facharzt abklären.


Weltgesundheitstag 2016

07.04.2016. Am Weltgesundheitstag 2016 erinnert die Weltgesundheitsorganisation WHO nicht nur an den Jahrestag ihrer Gründung, sondern informiert in jedem Jahr auch über ein Thema, das globale Bedeutung besitzt. In diesem Jahr stellt die WHO  Diabetes in den Mittelpunkt und weist damit auf die steigende Zahl an diagnostizierten Krankheitsfällen hin.  Diabetes, oft auch umgangssprachlich als Zuckerkrankheit bezeichnet, stellt inzwischen mit etwa 350 Millionen Fällen weltweit eine der am weitesten verbreiteten Krankheiten dar. Ursache der Erkrankung ist eine Stoffwechselstörung die zu einer Erhöhung des Blutzuckers führt. Dabei werden verschiedene Arten von Diabetes unterschieden. Die häufigste Art ist der Typ 2 Diabetes, unter dem etwa 90% der Diabetesbetroffenen leiden. Dieser zeigt sich häufig erst im Erwachsenenalter,  ist oft das Resultat von Übergewicht und einer weniger gesundheitsbewussten Lebensführung. Er kann durch eine gesunde Ernährung, vermehrte Bewegung und eine korrekte medikamentöse Einstellung sehr gut behandelt werden.  Der seltener auftretende Typ 1 Diabetes hingegen tritt in der Regel bereits in der Kindheit oder der Jugend auf und wird meist durch eine Fehlfunktion des Immunsystems hervorgerufen. Dabei zerstört der Körper fälschlicher Weise die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse, wodurch der Blutzuckerspiegel stark ansteigt. Um das fehlende Insulin zu ersetzen, müssen sich die betroffenen Patienten dieses in der Regel ein Leben lang spritzen, um den Verlust auszugleichen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie (in englischer Sprache) auf der Homepage der WHO: www.who.int.


7. ALS-Tag 2016

04.04.2016. Am 16.04.2016 ist es wieder soweit: Die Charité öffnet ihre Tore für einen vielseitigen und informativen Tag rund um die Erkrankung Amyotrophe Lateralsklerose. Das Programm verspricht einen sehr weitreichenden Überblick über den aktuellen Stand der Forschung, wichtige Neuigkeiten aus dem Bereich der modernen Hilfsmittelversorgung sowie die Möglichkeit sich in Workshops tiefergehend zu informieren. Ebenfalls im Fokus steht dieses Jahr das Thema „Palliativversorgung & Patientenautonomie“. Durch die jüngsten Änderungen im Gesetz zur Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland, ergeben sich neue Entscheidungsmöglichkeiten zum Lebensende. Welche diese sind, wird Prof. Dr.  Thomas Meyer, Leiter der ALS-Ambulanz der Charité,  zusammen mit Ärzten und Experten im Rahmen einer Podiumsdiskussion näher beleuchten.

Wie jedes Jahr wird wieder die Möglichkeit geboten, sich an Informations- und Beratungsständen über Themen wie beispielsweise, die medikamentöse Therapie, die Ernährungstherapie oder Ergotherapie  ausführlich zu informieren und mit Experten und Fachleuten der jeweiligen Gebiete ins Gespräch zu kommen. Auch wir werden am 16. April 2016 vor Ort sein und  freuen uns auf einen regen Austausch. Näheres zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier http://www.als-charite.de/was-sie-beim-als-tag-erwartet/

Für alle, die nicht persönlich teilnehmen können, gibt es die Möglichkeit das Video zur Veranstaltung online anzusehen. Eindrücke und Vorträge aus den vergangenen Jahren finden Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=ftZscdn76Is


Interpharm 2016 – Ein Rückblick

01.04.2016. Einen Messestand der BerlinApotheke würden die meisten sicher auf einer Gesundheitsmesse für Patienten vermuten. Vor zwei Wochen hatten aber auch Besucher beim Karrieretag der Interpharm, dem größten pharmazeutischen Fortbildungskongress Deutschlands, die Möglichkeit in Kontakt mit uns zu kommen. In lockerer Atmosphäre und interessanten Gesprächen konnten wir einen ersten Einblick in unseren Arbeitsalltag vermitteln.

Für eine bestmögliche Beratung sind regelmäßige Fortbildungen unabdingbar. Deshalb ist die Teilnahme an der jährlich stattfindenden Interpharm ein fester Bestandteil unseres Terminplans. Gleichzeitig haben wir den Kongress 2016 zum Anlass genommen, um uns als Arbeitgeber mit ausgezeichneten Entwicklungsmöglichkeiten zu präsentieren.

Das Team der BerlinApotheke ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Um auch in Zukunft bestens aufgestellt zu sein, sind wir stets auf der Suche nach engagiertem Nachwuchs. Für Auszubildende und Studenten ist ein wichtiger Faktor eine Ausbildung in einem zukunftssicheren Unternehmen anzutreten. Darüber hinaus können Mitarbeiter in der BerlinApotheke persönliche Kompetenzen weiterentwickeln und an innovativen Projekten mitwirken.

Insbesondere für Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) und Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA) bietet die BerlinApotheke vielfältige Tätigkeitsfelder über das gängige Spektrum einer Apotheke hinaus an. Langeweile gibt es hier nicht.
Wer sich jetzt noch bewerben möchte, findet weitere Informationen hier: https://www.bezirksapotheke.de/stellenangebote/