Gebt den Seltenen Eure Stimme

27.02.2016. Wenn weltweit nicht mehr als fünf von 10.000 Menschen das gleiche Krankheitsbild zeigen, gilt eine Erkrankung als selten. Aktuell sind etwa 6.000 bis 8.000 verschiedene Seltene Erkrankungen bekannt. Die meisten sind chronisch-fortschreitend und oft lebensverkürzend. In Deutschland sind rund 4 Millionen Menschen von einer Seltenen Erkrankung betroffen.

Unter dem Motto „Gebt den Seltenen Eure Stimme!” soll auch in diesem Jahr am 29.02.2016 – dem „Tag der Seltenen Erkrankungen“ – auf das Schicksal der „Waisen der Medizin“ hingewiesen werden. Gemeinsam mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen – ACHSE e.V., die sich intensiv und erfolgreich für Patienten und Angehörige einsetzt, sie vernetzt, ihnen eine Stimme gibt und ihre politischen Interessen vertritt, möchten wir auf die besondere Situation Betroffener aufmerksam machen und durch Spenden die weiterführende Forschung vorantreiben. Dabei hoffen wir auch auf Ihre Unterstützung: Ab dem 29.02.2016 sammeln wir für die ACHSE an unseren Standorten am Oranienburger Tor, an der Charité,  Hackescher Markt und Pankow für 14 Tage aktiv Spenden – und wir verdoppeln am Ende den gesamten Betrag aus diesem Zeitraum.

Bei allen Fragen rund um unsere Spendenaktion stehen Ihnen unsere Kollegen in den Filialen jederzeit gerne zur Verfügung. Haben Sie darüber hinaus spezielle Fragen zu Seltenen Erkrankungen? Dann berät Sie gerne unser Schwerpunktteam:
T (030) 257 620 583 40
seltene@berlinapotheke.de


Besuch vom Lette-Verein

18.02.2016. Bereits zum zweiten Mal durfte die BerlinApotheke Ende Januar knapp 50 Schülerinnen und Schüler vom Lette-Verein begrüßen. Im Berufsausbildungszentrum Lette-Verein am Viktoria-Luise-Platz absolvieren die angehenden Pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) momentan eine zweijährige schulische Ausbildung und werden danach für sechs Monate als Praktikanten in einer Apotheke auf ihren Berufsalltag vorbereitet. In der BerlinApotheke an der Charité konnten die Schüler schon einmal vorab spannende Einblicke in einen modernen Apothekenbetrieb gewinnen.
Wer eine Apotheke betritt, bekommt meist nur die Offizin (Verkaufsraum) zu sehen. Dass es im Hintergrund der BerlinApotheke ebenfalls allerhand zu tun gibt, ahnen viele nicht. So sorgte der Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen für jede Menge überraschte Gesichter bei den Schülern. Um die pharmazeutische Betreuung und Versorgung mit Arzneimitteln in den Bereichen Neurologie, Ophthalmologie, Sterillabor, HIV, Onkologie und Krankenhausversorgung kümmern sich alleine an diesem Standort tagtäglich 40 Mitarbeiter – Tendenz steigend.

Aufgrund des demografischen Wandels ist Nachwuchs in Gesundheitsberufen besonders gefragt. Für motivierte PTA bietet die BerlinApotheke einen zukunftssicheren und attraktiven Arbeitsplatz mit guten Entwicklungsmöglichkeiten. Weitere Informationen zum Berufsbild sowie zur PTA-Ausbildung erhalten Interessierte am 4. März von 12 bis 18 Uhr beim Infotag „150 Jahre für dich“ im Lette-Verein Berlin. Besucher der Interpharm laden wir am 18. März von 11 bis 17 Uhr herzlich zum Karriere-Tag CHANCEPharmazie ein. Am Messestand der BerlinApotheke berichten engagierte Mitarbeiter von abwechslungsreichen Arbeitstagen und freuen sich auf interessante Gespräche.


Gesundheitscheck zur Fastenzeit

13.02.2016. Nach neuesten Erkenntnissen darf das Frühstücksei mit Genuss und ohne schlechtes Gewissen verzehrt werden. Aufgrund aktueller Studien gibt es nun also nach Jahrzehnten endlich überraschend Entwarnung. Anders verhält es sich beispielsweise mit Wurst, Pommes Frites und Chips. Da sie viele gesättigte Fettsäuren enthalten, die sich zweifellos ungünstig auf die Blutfettwerte auswirken, sollten sie mit Bedacht konsumiert werden.

Eine Messung zur Bestimmung verschiedener Werte kann vom 15. bis 19. Februar bequem in der BerlinApotheke durchgeführt werden. Mit einer kleinen Menge Blut aus der Fingerbeere analysieren wir Ihr Lipidprofil mit HDL-/LDL-Cholesterin sowie Ihren persönlichen Arteriosklerose-Risikofaktor.

Vereinbaren Sie am besten  noch schnell einen Termin zum Gesundheitscheck und lassen Sie sich ausführlich von uns beraten. Für die Durchführung des Gesundheitschecks wird eine Schutzgebühr in Höhe von 5 Euro erhoben

Weitere Informationen finden Sie hier: www.berlinapotheke-am-roten-rathaus.de/aktionen/gesundheitscheck


Heute beginnt die Fastenzeit

10.02.2016. Traditionell soll mit Fastenkuren der Körper gereinigt und von Schlacken befreit werden. Heute weiß man zwar, dass sich unser Körper auch ohne Fasten ständig selbst reinigt, dennoch haben Fastenkuren eine bedeutende Rolle, um sich schlechte Ernährungsgewohnheiten abzugewöhnen und zu lernen, auf unnötigen Ballast, wie z.B. Zucker zu verzichten. Viele beschreiben eine enorme Steigerung der  Laune und der Konzentrationsfähigkeit und eine Verbesserung des Geschmackserlebnisses. Verzichtet werden darf auf alles, was der Körper nicht benötigt, das sind insbesondere die einfachen Kohlenhydrate aus Zucker und Weißmehl und alle Genussgifte. Essentielle Nährstoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann und welche deshalb täglich über die Ernährung zugeführt werden müssen, sollten jedoch auch während des Fastens täglich zugeführt werden. Dazu zählen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Eiweiße und hochwertige Öle. Um einen Muskelabbau zu verhindern, sollten bei keiner Mahlzeit, egal ob flüssig oder fest, Eiweiße fehlen, z.B. in Form von Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen oder Proteinpulver, und regelmäßige Bewegung sollte in den Tagesablauf integriert werden.  Der Bedarf der wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe kann mit Gemüse, Obst und Gemüsebrühen gedeckt werden.


Heute findet der zweite internationale Tag der Epilepsie statt

08.02.2016. Unter dem Motto „Epilepsy is more than seizures“ werden anlässlich dieses Tages weltweit Aktionen ins Leben gerufen, die aufmerksam auf eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen machen sollen. Aufklärung ist sehr wichtig, da Epilepsie nicht nur aus „unkontrolliertem Zucken“ und „Krämpfen mit Schaum vor dem Mund“ besteht. Anfälle prägen sich je nach Schweregrad und Patient unterschiedlich stark aus, können in einigen schweren Fällen aber gravierende Auswirkungen auf  das tägliche Leben der Betroffenen und deren Umgebung haben. Laut der World Health Organisation (WHO) erleben ca. 5% aller Menschen einmal oder wenige Male in ihrem Leben einen epileptischen Anfall. Aber erst wenn epileptische Anfälle mindestens zweimal innerhalb von 24h auftreten, spricht man von einer Epilepsie. Dabei ist das Risiko an einer Epilepsie zu erkranken in den ersten Lebensjahren und dann wieder ab dem 60. Lebensjahr erhöht. Mit den heute zur Verfügung stehenden Medikamenten, ist eine gute Anfallskontrolle möglich. Dadurch kann die Lebensqualität Betroffener immens gesteigert werden. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne zu diesem Thema!


Weltkrebstag 2016

04.02.2016. Krebs kann jeden treffen. Auch ein zeitlebens gesunder Lebensstil und körperliche Fitness bieten leider keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Erkrankung. In Berlin erhalten jährlich etwa 17.000 Menschen die Diagnose Krebs. Damit verändert sich aus heiterem Himmel das ganze Leben für die Betroffenen. In den letzten Jahren hat die Medizin jedoch große Fortschritte auf dem Gebiet gemacht. Mehr als die Hälfte der Patienten kann heute geheilt werden. Eine entscheidende Rolle spielt dafür die Früherkennung. Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen und kann familiär gehäuft auftreten. Frauen wird daher empfohlen einmal monatlich die Brust nach Knoten und Veränderungen abzutasten.

Das tückische am Hautkrebs ist die Gefahr der Metastasierung. In den letzten Jahren ist die Zahl der Neuerkrankungen stark gestiegen. Der größte Risikofaktor für bösartige Veränderungen in der Haut ist eine intensive wiederkehrende UV-Belastung. Insbesondere in der empfindlichen Haut von Kindern können bleibende Zellschäden entstehen, wenn nicht auf konsequenten Sonnenschutz geachtet wird. Ein bewusster Umgang mit der Sonne sollte am besten von den Erwachsenen vorgelebt werden. Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren haben übrigens alle zwei Jahre Anspruch auf ein kostenloses Hautkrebs-Screening beim Dermatologen. Immer mehr Krankenkassen bezahlen diese Untersuchung mittlerweile aber auch für jüngere Menschen.


Sabine Monden

„Gesunde Ernährung, Tag für Tag! Und regelmäßig Sport treiben (1-2 mal die Woche) bei dem man mit Spaß und Freude dabei ist!“


Eine gesunde Darmflora beugt Säuglingskoliken vor

01.02.2016. Säuglingskoliken sind nicht nur eine große Belastung für Neugeborene, sondern auch für die frischgebackenen Eltern. Sie müssen hilflos zusehen wie sich ihr Kind quält. Die jüngste Forschung auf diesem Gebiet lässt immer deutlicher darauf schließen, dass die Erstbesiedlung der Darmflora ganz entscheidend verantwortlich dafür ist, wie stark ein Säugling in den ersten Lebensmonaten damit zu kämpfen hat. Dabei entscheiden vor allem die ersten zwei Lebenswochen über die Neigung zu Blähungen und Krämpfen, die spätere Immunkompetenz, das Auftreten von Allergien und Neurodermitis sowie einiger anderer Erkrankungen. Ursachen für eine nicht optimale Darmbesiedlung können eine unzureichende intakte Darmflora der Mutter, eine Früh- oder Kaiserschnittgeburt und die Einnahme von Antibiotika sein. Nicht gestillte Säuglinge sind häufiger betroffen als gestillte. Mit der gezielten Einnahme von Probiotika während und nach der Schwangerschaft kann der Aufbau einer gesunden Darmflora sowohl bei Mutter als auch Kind gefördert werden. Wir beraten Sie gerne ausführlicher zu geeigneten Präparate und weiteren fördernden Maßnahmen gegen Dreimonatskoliken.