Stillen ist gesund

18.11.2015. Stillen ist die natürlichste Sache der Welt. Doch nicht immer klappt es auf Anhieb. Mutter und Kind brauchen anfangs viel Geduld, um sich kennenzulernen und aneinander zu gewöhnen. Zu Beginn der Stillzeit sind Stillprobleme nicht ungewöhnlich. Frischgebackene Eltern sollten sich jedoch nicht vorschnell entmutigen lassen. Eine Hebamme kann wertvolle Tipps im Umgang mit dem Neugeborenen und zum Stillen geben. Nach der Geburt hat jede Frau einen Anspruch auf die Betreuung durch eine Hebamme.

Während der gesamten Stillzeit sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Mindestens zwei Liter Wasser pro Tag unterstützen die Milchbildung. Um die Milchproduktion anzuregen, können 2-3 Tassen Stilltee getrunken werden. Als Basis enthalten die meisten Stilltees die Früchte von Anis, Fenchel und Kümmel. Sie fördern außerdem die gesunde Verdauung bei Mutter und Kind. Zur Harmonisierung des Geschmacks werden häufig Zitronenverbene oder Melisse zugesetzt. Zudem enthalten die meisten Produkte nur Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Doch nicht nur zu wenig, sondern auch zu viel Milch kann zu einer Belastung werden. Mit einer Tasse Salbei- oder Pfefferminztee kann die Milchproduktion etwas reduziert werden. Gerne beraten wir Sie in der BerlinApotheke auch zu weiteren Stillprodukten.


Weltdiabetestag

14.11.2015. Schokoriegel, Pralinen & Plätzchen – wer kann zu diesen süßen Versuchungen schon nein sagen? Bereits seit Wochen sind weihnachtliche Leckereien in den Regalen der Supermärkte zu finden. Spätestens im neuen Jahr ärgert sich wieder so manche Naschkatze über die kleinen Polster an den Hüften. Doch auch unsere Insulinproduktion wird beim Genuss von Süßigkeiten ordentlich angekurbelt. Bei der Stoffwechselerkrankung Diabetes ist es jedoch anders. Die Bauchspeicheldrüse produziert entweder gar kein Insulin (Typ 1) oder nicht mehr ausreichend (Typ 2). Hohe Blutzuckerwerte sind die Folge, eine Gefahr für die Gefäße. Mit der intensivierten Insulintherapie (ICT) kann, passend zur gewünschten Nahrungsmenge, die erforderliche Insulindosis vom Diabetiker gespritzt werden. So bleibt der Blutzucker nach dem Essen im Normbereich. Weniger flexibel sind allerdings Diabetiker, die orale Antidiabetika nach einem relativ starren Schema, der konventionellen Therapie (CT), einnehmen. Während Diabetiker früher strikt auf alles Süße verzichten sollten, ist heutzutage ein maßvoller Genuss durchaus gestattet. Wie immer gilt: Auf die Menge kommt es an! Ein ausgewogener Speiseplan, regelmäßige Bewegung und ein gesundes Körpergewicht erlauben hin und wieder auch eine kleine Sünde. Unsere Ernährungsberater unterstützen Sie gerne auf Ihrem Weg zu einer vollwertigen Ernährung.


Gesunde Haut

11.11.2015. Der goldene Herbst verwöhnt uns weiterhin mit Sonne. Doch die kalte Jahreszeit wird kommen. Wo lässt es sich dann besser entspannen als in der wohlig warmen Badewanne? Was unserer Seele gut tut, kann unsere Haut jedoch austrocknen und ihre natürliche Schutzbarriere schwächen. Ein intakter Hydrolipidfilm ist allerdings von großer Bedeutung. Er bewahrt die Haut vor einem übermäßigen Feuchtigkeitsverlust und schützt vor schädlichen Einflüssen von außen.
Kälte, Heizungsluft und bestimmte Medikamente (z.B. Antiepileptika oder Diuretika) können die Haut stark beanspruchen. Sie reagiert darauf mit unangenehmen Spannungsgefühlen, Schuppung oder Juckreiz. Auch durch die biologische Hautalterung oder hormonelle Einflüsse kann sich der Hautzustand im Laufe des Lebens verändern. In der Beratung orientieren wir uns daher immer an den aktuellen Bedürfnissen der Haut und empfehlen nur Produkte, die zu Ihrer täglichen Pflegeroutine passen. In der Woche vom 16. bis 20. November bieten wir Ihnen zusätzlich einen besonderen Service an: Mit einem professionellen Messgerät zur Hautdiagnostik bestimmen wir Feuchtigkeits- und Fettgehalt sowie die Elastizität Ihrer Haut. Bitte vereinbaren Sie einen Termin in Ihrer BerlinApotheke.


Stärken Sie Ihr Immunsystem

04.11.2015. Ob der hustende Sitznachbar in der Bahn, der verschnupfte Kollege oder die von Halsschmerzen geplagte Freundin: Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, sind unsere Abwehrkräfte wieder vermehrt in Alarmbereitschaft. Unser Immunsystem sorgt dafür, dass uns nicht jeder Keim, dem wir begegnen, auch wirklich krank macht. Um Erreger in die Flucht zu schlagen, reichen manchmal schon Haut und Schleimhäute als anatomische Barrieren unseres Körpers aus. Doch selbst wenn Krankheitserreger in unseren Körper eingedrungen sind, ist unsere eigene Gesundheitspolizei oft schnell zur Stelle. Unbemerkbar wehrt unser Körper die meisten Eindringlinge ab. In hartnäckigeren Fällen führt der Abwehrkampf unseres Körpers jedoch zu Beschwerden. Dann treten Fieber, Husten oder Heiserkeit auf. Da nur ein starkes Immunsystem schnell und effektiv reagieren kann, sind ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung sehr wichtig. An kalten Tagen ist eine heiße Zitrone nicht nur wohltuend, sondern liefert auch viel Vitamin C. Außerdem können Sie Ihre Abwehrkräfte mit der Einnahme von Zink gezielt in Schwung bringen. Wollen Sie mehr erfahren? Wir beraten Sie gerne.