Welt-Polio-Tag

Poliomyelitis, besser bekannt als Kinderlähmung, konnte in den letzten Jahrzehnten dank globaler Impfprogramme stark zurückgedrängt werden. Die letzte Erkrankung wurde in Deutschland 1992 registriert. Nach Plänen der WHO soll der Polio-Virus bis 2018 weltweit ausgerottet sein. Hierzulande beginnt die Grundimmunisierung von Säuglingen in der Regel im zweiten Lebensmonat. Dabei werden von Kinderärzten bevorzugt Mehrfachimpfstoffe verwendet, die gleichzeitig vor Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten schützen. Obwohl es in letzter Zeit immer wieder Lieferengpässe bei verschiedenen Impfstoffen gibt, stehen Alternativen zur Verfügung.
Vorbeugen ist besser als Heilen: Spezifische Medikamente zur Behandlung der Kinderlähmung gibt es bis heute nicht. Sind bei einer Polio-Infektion auch die Nervenzellen befallen, können die Muskeln an Beinen, Armen und auch die Atmung gelähmt werden. Oft müssen die Betroffenen danach mit dauerhaften Beeinträchtigungen leben. Selbst Jahrzehnte nach einer überstandenen Infektion kann es zum sogenannten Post-Polio-Syndrom kommen. Denken Sie regelmäßig an die Kontrolle Ihres Impfstatus und lassen Sie Ihren Impfausweis in der BerlinApotheke auf Vollständigkeit überprüfen!


Vitamin D – gut versorgt durch den Winter

25.10.2015. Müdigkeit, geschwächtes Immunsystem, Depressionen – dies alles können erste Anzeichen für einen Vitamin D-Mangel sein. Langfristig kann ein Mangel im Zusammenhang mit der Entstehung ganz verschiedener Krankheiten stehen. Während der Körper im Sommer bei genügend Sonneneinstrahlung Vitamin D über die Haut selbst herstellen kann, ist im Winter eine ausreichende Zufuhr von außen erforderlich. Jedoch reicht die über die Nahrung zugeführte Menge an Vitamin D nicht aus, um den Vitamin-D-Spiegel aufrecht zu erhalten. Der Mythos, dass man den gesamten Winter von den Sommervorräten zehren kann, hält sich noch hartnäckig. Dabei ist es mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass nahezu jeder Deutsche, der im Winter kein Vitamin D zusätzlich einnimmt, bei Weitem nicht die optimalen Blutwerte erreicht. Führende Vitamin-D-Forscher empfehlen weit höhere Vitamin-D-Dosen pro Tag einzunehmen, als die derzeit in Deutschland noch offiziell empfohlenen Dosen. Ihren Blutwert können Sie mit einer einfachen Methode über einen Bluttropfen aus der Fingerbeere bestimmen lassen. Diesen Test bekommen Sie auch bei uns in der BerlinApotheke. Wir helfen Ihnen gerne bei der Blutentnahme und ermitteln Ihnen ein individuelles Dosierschema basierend auf Ihrem Vitamin-D-Spiegel.


Gut versorgt auf Reisen

22.10.2015. Die ersten Blätter färben sich bunt und der Himmel ist eher grau und trübe. Es ist nicht zu übersehen: Der Herbst ist da. Was könnte es da Schöneres geben, als die Herbstferien zu nutzen und dem Sommer hinterher zu reisen?
Leider bleiben die kleinen und großen Wehwehchen nicht immer zu Hause zurück. Ob Reiseübelkeit, Kopfschmerzen oder eine Erkältung – mit einer Krankheit bringt der Urlaub keine Entspannung. Darum gehört eine gut ausgerüstete Reiseapotheke ins Gepäck! Darin sollten neben persönlichen Dauermedikamenten auch Verbandsmaterialien, Schmerzmittel und Erkältungsmedikamente enthalten sein. Die individuelle Zusammensetzung sollte sich natürlich am Urlaubsziel und der medizinischen Versorgung vor Ort orientieren.
Oftmals ist es übrigens nicht ratsam oder gar möglich, die benötigten Medikamente im Urlaubsland zu erhalten. Nicht in allen Ländern entsprechen Arzneimittel den gewohnt hohen Qualitätsstandards wie bei uns. Außerdem bergen Sprachbarrieren und Verständigungsprobleme potentielle Gefahren. Trotzdem gilt auch im Urlaub: Ziehen Sie im Zweifelsfall besser einen Arzt zu Rate!
Gut vorbereitet wird Ihr Urlaub hoffentlich zu einem unvergesslichen Erlebnis. Damit Sie die passenden Produkte dabeihaben, beraten wir Sie gerne bei der Zusammenstellung Ihrer Reiseapotheke. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Welt-Osteoporose-Tag

20.10.2015. Gesundheit und körperliche Fitness sind ein Leben lang eng mit einer ausgewogenen Ernährung verbunden. Um starke Knochen bis ins hohe Alter zu erhalten, sind Lebensmittel mit viel Calcium ein wichtiger Bestandteil unseres Speiseplans. Perfekt zur Jahreszeit empfehlen sich Gerichte mit Grünkohl. Dunkelgrüne Gemüsesorten sind allgemein hervorragende Calciumlieferanten. Zu den klassischen und am meisten bekannten Calciumquellen zählen allerdings die Milchprodukte. Ein leckeres Vollkornbrot mit Emmentaler, Tomaten mit Rucola und geriebenen Parmesan und ein Bananen-Smoothie mit Buttermilch decken den Tagesbedarf und sind zudem sehr schmackhaft. Leider lässt uns die Hektik des Alltags nicht immer Zeit und Muße zum Vorbereiten hochwertiger Mahlzeiten. Für die Aufnahme von Calcium spielt Vitamin D außerdem eine entscheidende Rolle. Sobald die Tage kürzer werden und in den Wintermonaten kaum Sonnenlicht auf unsere Haut trifft, kann es schnell zum Vitamin D-Mangel kommen. Daher sind Calciumpräparate mit Vitamin D besonders für Menschen, die regelmäßig Cortison einnehmen müssen, Raucher und Frauen in den Wechseljahren sinnvoll. Mehr über gesunde Lebensmittel und Nahrungssupplemente erfahren Sie in der BerlinApotheke.


Welt-Rheuma-Tag

12.10.2015. Rheuma ist keine Krankheit des Alters. Ganz im Gegenteil: Bereits Kinder können von einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung betroffen sein. Da Rheuma als Überbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen steht, können sich die Krankheitsbilder erheblich voneinander unterscheiden. Im Vordergrund stehen jedoch fast immer Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Degenerative Veränderungen der Hüft- und Kniegelenke (Arthrose) sind weit verbreitet und treten häufig durch Überlastung der Gelenkknorpel auf. Da unsere Knorpelsubstanz nicht wieder aufgebaut werden kann, ist das Ziel der Therapie der Erhalt des noch vorhandenen Knorpels. Bei der rheumatoiden Arthritis kommt es hingegen durch eine Fehlsteuerung im Immunsystem zu chronischen Gelenkentzündungen. Damit verbunden können auch allgemeine Erschöpfung und Müdigkeit auftreten. Erfreulicherweise konnten die Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahren deutlich verbessert werden. Innovative Medikamente greifen jetzt gezielter in Entzündungsprozesse ein und sind dabei gut verträglich. Sie möchten weitere Informationen zu Ihrer verordneten Therapie? Sprechen Sie uns an, wir sind gerne für Sie da!


Tag der Naturheilkunde

10.10.2015. In den letzten Jahren erfreut sich die Naturheilkunde zunehmend größerer Beliebtheit. Auf der Suche nach Alternativen oder sinnvollen Ergänzungen zur Schulmedizin, bevorzugen immer mehr Menschen sanfte Heilmethoden. Dabei sind moderne Phytotherapeutika längst nicht mehr mit einfachen Kräutermixturen vergleichbar. Bereits der Anbau der Pflanzen erfolgt heutzutage unter standardisierten und kontrollierten Bedingungen. Durch High-Tech-Verfahren werden hochwirksame Pflanzenextrakte gewonnen, deren Wirkweise und Verträglichkeit in Studien untersucht wird. So konnte die Forschung traditionelle Erfahrungen bereits wissenschaftlich belegen. Pflanzliche Arzneimittel empfehlen sich insbesondere zur beginnenden Erkältungssaison. Wenn unser Immunsystem geschwächt ist, lässt das erste Halskratzen nicht lange auf sich warten. Wer seine körpereigene Abwehr dann noch rechtzeitig stärkt, kann den Verlauf einer Erkältung mildern oder bestenfalls sogar abwenden. Doch Vorsicht: Solche Immunstimulanzien sind nicht für jeden geeignet! Bei HIV, Autoimmunerkrankungen oder nach Organtransplantationen sollten keine immunstimulierenden Präparate eingenommen werden.


Tag der Epilepsie

05.10.2015. In unserem Gehirn befinden sich unglaublich viele Nervenzellen. Biochemische Botenstoffe zwischen den einzelnen Zellen übertragen Signale und steuern damit lebenswichtige Vorgänge wie Atmung, Blutdruck und Stoffwechsel. Auch unsere Stimmung, Aufmerksamkeit und Bewegungen werden durch sie kontrolliert. Kommt es plötzlich zu vermehrten Entladungen, wird die Weiterleitung der Informationen im Gehirn gestört und es kommt zu einem epileptischen Anfall. Dabei können nur bestimmte Teile oder das gesamte Gehirn betroffen sein. Abhängig davon treten ganz unterschiedliche Symptome bei jedem Einzelnen auf. Auf Außenstehende kann ein epileptischer Anfall mitunter bedrohlich wirken. In der Regel geht er allerdings nach einigen Minuten vorüber. Zur Behandlung stehen heutzutage zahlreiche Medikamente, sogenannte Antiepileptika, zur Verfügung. Sie können zwar nicht die Ursache der Epilepsie beheben, aber die Anfälle bei vielen Patienten unterdrücken. Ihre Wirkung und Verträglichkeit kann jedoch durch andere Arzneimittel stark beeinflusst werden. Wir möchten Sie bei Ihrer Therapie optimal unterstützen und beraten Sie gerne zu möglichen Wechsel- und Nebenwirkungen Ihrer Medikamente.